Als Fragestellung aus dem ersten digitalen Stammtisch zum Thema Wasserstoff haben wir mitgenommen, dass Wasserstoff nicht nur alte Energieträger ersetzen wird, sondern auch das Potenzial besitzt Produktions- und Arbeitsprozesse grundlegend zu verändern. Dies hat auch erhebliche Auswirkungen auf bestehende Produktionsfelder und Lieferketten. Auch wenn nicht unmittelbar davon auszugehen ist, dass bestimmte Bereiche der Produktion wegfallen werden, so ist doch zumindest von einer deutlich veränderten Nachfrage auszugehen.

Die Veränderung von Berufsprofilen und Weiterbildungen brauchen jedoch Vorlauf, um den Qualitätsstandard zu wahren und die Ausbilder:innen und Dozent:innen inhaltlich auf die Anforderungen und Inhalte vorzubereiten. Gleichzeitig müssen sich die Unternehmen auf veränderte Anforderungen einstellen oder ihre Produktion umstellen, um auch in Zukunft noch wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei fehlenden Fachkräften bedeutet dies vor allem die eigenen Mitarbeiter zu qualifizieren, um sie auf die veränderten Anforderungen vorzubereiten. Auf welche Anforderungen müssen wir uns in Zukunft einstellen und welche Modelle müssen entwickelt werden, um die Mitarbeiter:innen rechtzeitig für die veränderten Anforderungen zu qualifizieren?

Dieser Frage möchten wir in unserem zweiten digitalen Stammtisch am 01.10.2021 in der Zeit von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr nachgehen. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.

Referenten

Antonia KohlbecherAbteilungsleiterin Arbeitsmarkt, Bildung, Integration und Gesellschaftspolitik beim UVN, der Dachorganisation der Unternehmensverbände Niedersachsen
Felix FleckensteinWasserstoffnetzwerk Niedersachsen, Projektleitung bei der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben im Auftrag des DGB
Frank FickelProjektmanager bei der ITS mobility GmbH, Fachreferent
Uwe Schulz-Hofenehemaliger Abteilungsleiter Arbeit und Berufliche Bildung beim Land Berlin, Moderation

Anmeldung

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