Am 01.07.2022 haben mehr als 25 Teilnehmende über die Thematik Ausbildung 4.0 – welche neuen Anforderungen müssen gemeistert werden, um Demografie und Fachkräftemangel entgegenzuwirken – ist Ausbildung untrennbar von Weiterbildung getrennt? im Rahmen des regemäßigen Stammtischformates des Weiterbildungsverbundes R-Learning Kollektiv aktiv miteinander und über die Thematik referiert.

Zu Gast waren unter anderem Frau Linda Schröder, Schule und Wirtschaftsforum Potsdam-Mittelmark–Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH, Herr Stefan Schwarz von A.M.M Aktionszentrum Multi Media GmbH, Herr Christian Rösner von AMTANGEE Aktiengesellschaft, Frau Kathrin Henke von CONDIO GmbH, Frau Sandra Damschke von Metallbau Windeck GmbH, Frau Diana Schattschneider von Paulinen Hof Seminarhotel GmbH, Frau Talea Misch von Stadtwerke Potsdam GmbH, Herr Gerhard Rynkowski von Veinland GmbH, sowie Vertreter von Unternehmen, Oberstufenzentren, Bildungsdienstleistern, Fachexperten und auch Branchenvertretern wie Unternehmerverbänden. Federführend übernahm die Moderation Christian Behrend, Mitarbeiter im Weiterbildungsverbund R-Learning Kollektiv und Produktmanager des Ausbildungsverbund Teltow e.V. (AVT).

Nach bereits kurzer Diskussion wurden Leitthemen wie Ausbildung in Zeiten der Pandemie, die Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Bildungsdienstleistern und Oberstufenzentren im Kontext der Digitalisierung identifiziert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und der Demografie müssen neue Ansätze und Kooperationsebenen zwischen Betrieb und Berufsschule gefunden werden, war eine Forderung und Feststellung aus dem gemeinsamen Dialog. Auch die Weiterentwicklung bereits bestehender Formate und Modellprojekte (bspw. Schulcloud, Onlineunterricht als Ersatz zur Präsenz oder Hybride-Veranstaltungen) wurde durch die Diskussionsteilnehmer hofiert.

Die Thematik der Zusatzqualifikation im Kontext der Weiterbildung wurde als weitere wichtige Handlungsoption identifiziert, gerade um auch als Betrieb die Attraktivität einer Ausbildung zu veranschaulichen. Gerade hier müssen die Rahmenbedingungen flächendeckend geschaffen werden sowie auch gerade die Unternehmen, als Ausbildungsverantwortlicher, sensibilisiert werden. Die Abgrenzung zwischen Ausbildung und Weiterbildung sahen die Diskussionsteilnehmer/-innen als fließend an und daher als nicht abgrenzbar. Als sehr wichtig wurde die Leitkultur des lebenslangen Lernens und der ständigen Notwendigkeit der Anpassung der erworbenen Kompetenzen an die beruflichen Erfordernisse erachtet.

Für alle Teilnehmenden war es ein sehr gelungener Stammtisch und positiver Austausch, was auch durch anschließende Einzelgespräche und Mitteilungen im Nachgang zur Veranstaltung bestätigt wurde.

Schon jetzt haben sich einige Teilnehmende, darunter Vertreter der IHK Potsdam und Oberstufenzentren (OSZ) für den nächsten Stammtisch „Teil 2Ausbildung 4.0 – welche neuen Anforderungen müssen gemeistert werden, um Demografie und Fachkräftemangel entgegenzuwirken – ist Ausbildung untrennbar von Weiterbildung? am 11.11.2022 von 13:00 – 14:30 Uhr angemeldet.

Wir freuen uns bereits heute auf die Diskussion, gerne können Sie sich bereits jetzt anmelden oder uns für weitere Informationen kontaktieren.

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